Vertical52
Marcus Pfeil stellt Vertical52 vor, ein Berliner Start-up für Satellitenjournalismus, und nimmt am Capacity Building Programm des oekom media impact hub teil. Im Mini-Interview geht es um ein neues Mitglieder-Modell, einen Help-Desk für Exilmedien und Recherche aus dem Orbit.
Was machst du bzw. möchtest du machen?
Vertical52 ist ein Berliner Start-up für Satellitenjournalismus. Wir kombinieren Radar- und optische Satellitendaten mit KI-Analyse, damit Redaktionen Dinge belegen können, die am Boden nicht zugänglich sind: illegale Mülldeponien, marode Brücken, Konfliktschauplätze. Unser Ziel ist, Satellitenjournalismus als feste Disziplin im investigativen Journalismus zu etablieren.
Unser Ziel ist, Satellitenjournalismus als feste Disziplin im investigativen Journalismus zu etablieren.
Warum nimmst du am oekom hub teil? Was ist dein wichtigstes Vorhaben im Programm?
Wir wollen unser Angebot so aufstellen, dass es nicht nur Datenspezialisten nutzen können, sondern ganz normale Redaktionen. Im Programm arbeiten wir daran, unser neues Mitglieder-Modell aufzubauen und Unterstützer für unseren Help-Desk für Exilmedien zu akquirieren.
Welchen Effekt, welches gesellschaftliche Ziel verfolgst du mit deinem Projekt?
Wir suchen Perspektiven von Organisationen, die Wirkung nachhaltig finanzieren müssen, ohne ihre Unabhängigkeit zu verlieren. Außerdem Kontakte zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsakteuren, die Satellitendaten als Beleg für ihre Arbeit nutzen könnten.
Welche Geschichte wird zu selten erzählt?
Ich habe 2013 Follow the Money mitgegründet und damals per GPS-Tracker Elektroschrott bis nach Ghana verfolgt. Heute machen wir dasselbe Prinzip aus dem Orbit.
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